Dein Reiseführer durchs Sonnensystem

>>Hier gehts lang!

Du wolltest schon immer mal durchs Sonnensystem reisen? Dann bist du hier richtig! Wir beginnen am 1.3.2004 mit Merkur!

Unsere Reiseroute:

Merkur-Venus-Erde-Mond-Mars-Jupiter-Saturn-Uranus-Neptun-Pluto-Wunderplanet-Ozeana-Titania-Pingunesia-K.f.-Planet

Planeten - Checkliste: Legende

 

1 Planetenoberfläche

2 Schwerkraft

3 Atmosphäre

4 Luftdruck

5 Temperatur

6 Strahlung

7 Windstärke

 

Merkur:

1 Festes Gestein und Krater

2 Schwach(weniger als die Hälfte der Erde)

3 Helium, Natrium, Kalium

4 Fast keiner

5 Riesige Unterschiede von -180 bis +430 Grad

6 VORSICHT! Intensive Sonnenstrahlung!

7 Keine

 

Lasst uns die Liste überprüfen. Merkur ist schön fest für eine Landung.

-          Die Schwerkraft ist so gering, dass wir vier Meter hoch springen können, wenn wir wollen.

-          Die Temperaturunterschiede sind ein großes Problem – manchmal ist es so heiß, dass Felsen glühen, dann wieder würde einem Pinguin der Schnabel abfrieren. Ihr wisst einfach nicht, was ihr anziehen sollt.

-          Der Luftdruck ist gefährlich niedrig, aber in gewisser Weise ist das GUT, weil die Atmosphäre ziemlich mies ist. Helium ist zum Atmen völlig nutzlos, und wenn Chemikalien wie Natrium und Kalium in der Luft sind, könnt ihr gleich Säure atmen!

-          Selbst wenn ihr alles andere überleben könntet, würdet ihr auf Merkur zu Tode verstrahlt, weil die Sonne ganz nahe kommt und lastwagenweise tödliche Strahlung abkippt.

 

Wenn wir einmal so etwas Banales wie den sofortigen Tod ignorieren, stellt sich die große Frage...

 

Lohnt sich ein Besuch auf Merkur?

Es klingt zwar ein bisschen öde, aber das tollste Erlebnis auf Merkur ist es, die Sonne zu beobachten. Sie tut hier nämlich zwei Dinge, die wir auf der Erde NIE zu sehen kriegen.

 - Sie wird größer und kleiner.

 - Sie scheint vorwärts und rückwärts zu gehen.

Auf der Erde kommt uns die Sonne ziemlich langweilig vor. Wir sehen nichts weiter als dies:

-          Die Sonne geht auf einer Seite auf.

-          Die Sonne geht auf der andern Seite unter.

Im Sommer braucht die Sonne mehr Zeit dafür und erreicht auch einen höheren Punkt am Himmel, ansonsten aber ist jeder Tag gleich.

Auf Merkur ist es viel interessanter. Denn das könntet ihr sehen:

-          Die Sonne taucht über dem Horizont auf.

-          Die Sonne bewegt sich am Himmel hoch UND wird größer.

-          Wenn die Sonne hoch oben ist, bleibt sie stehen und beginnt dann auf dem gleichen Weg zurückzusinken.

-          Die Sonne hält ERNEUT inne und zieht weiter über den Himmel.

-          Sie wird kleiner, wenn sie sich dem Horizont nähert.

-          Kurz bevor sie untergeht, beschließt sie, noch einmal wiederzukommen.

-          Endlich entschließt sie sich, ihre Reise zu beenden und verschwindet unter dem Horizont.

Das Größer- und Kleinerwerden ist leicht zu erklären. Die meisten Planeten ziehen in einem Kreis um die Sonne, aber der Merkur umrundet sie auf einer Ellipse, das heißt, manchmal kommt er der Sonne näher, dann wieder entfernt er sich von ihr.

Natürlich sieht die Sonnegrößer aus, wenn der Merkur nahe bei der Sonn e steht, als wenn er weit weg ist. (Die Sonne kann bis zu dreimal größer erscheinen als von der Erde aus.) Die Entfernung zwischen Merkur und Sonne schwankt zwischen 46 und 70 Millionen Kilometer.

Aber warum scheint die Sonne rückwärts zu laufen? Merkwürdigerweise liegt das daran, dass es in einem Merkurjahr nur 1 ½ Merkurtage gibt. Merkur braucht nur 88 tage, um die Sonne zu umrunden, weil er nicht annähernd so weit wie die Erde ziehen muss und sich außerdem dreimal so schnell bewegt. Und Merkur dreht sich zwar wie die Erde um sich selbst, aber viel langsamer- ja, für eine Umdrehung braucht er etwa 59 Erdtage. Das heißt, ein Merkurjahr ist so lang wie 88 Erdtage, und ein Merkurtag ist solang wie 59 Erdtage. Einfach, was?

Wir haben jeden Tag einen Sonnenaufgang, weil wir jedes Mal, wenn sich die Erde um sich dreht, die Sonne aufsteigen sehen. Und weil sich die Erde nicht sehr weit um die Sonne bewegt hat, befindet sich die Sonne für uns ziemlich genau am gleichen Ort. Doch angenommen, die Sonne befände sich nicht immer am gleichen Ort, dann hieße das, dass sie an manchen Tagen nicht aufsteigen und an anderen Tagen nicht untergehen könnte. Weil Merkur sich so schnell um die Sonne bewegt, geschieht dort, grob gesagt, genau das: Die Sonne geht auf dem Merkur nur einmal alle drei Merkurtage auf und unter, und das sind ja zwei Merkurjahre (oder 176 Erdtage)!

 

Ski fahren auf Merkur?

Ihr könnt es gern mal probieren, müsst aber sehr gute Skifahrer sein. Nord- und Südpol des Merkur haben wohl Eiskappen, aber das Eis ist vermutlich aus SÄURE. Wenn ihr nicht wirklich schnell genug seid, frisst sie eure Skier, Stiefel, die sündteuren Skihosen und Handschuhe. Ja, von euch bleibt wohl nicht viel mehr übrig als eure Bommelmütze, die sogar für einen Weltraumsäureeismagen zu scheußlich ist.

 

Wie sähe ein Merkurianer aus?

Soweit wir wissen, gibt es keine Außerirdischen auf dem Merkur, aber angenommen, irgendein Wesen hätte sich dort entwickelt - wie stellt ihr es euch vor?

Weil die Schwerkraft so gering ist, könnte der Merkurianer sehr groß sein, etwa wie ein fünfstöckiges Gebäude. Damit er die Temperaturunterschiede überlebt, wären seine empfindlichen Innereien in einer Art Vakuumröhre. Außen wäre er aus glänzendem Silber, das die Sonnenhitze reflektiert,

und alle Augen würden sich sofort zu winzigen Schlitzen schließen, wenn die Sonne scheint, und wie Regenschirme aufgehen, wenn es dunkel wird. Um ins Gespräch zu kommen, wären folgende Sätze gut:

„Aua! Meine Hose hat Feuer gefangen.“

„Brr, meine Augäpfel sind zugefroren.“ (Wiederholt das alle paar Stunden.)

„Ich glaube, meine Sonnenuhr muss repariert werden.“

„Schau mal, ist das nicht eine Bommelmütze auf dieser Eiskappe?“

 

Heute kommt Venus dazu!!!(5.3.2004)

 

Venus:

 

1 Festes Gestein, Krater und einige riesige Vulkane

2 Fast so stark wie auf der Erde

3 Kohlendioxid mit hohen Schwefelsäurewolken

4 GEWALTIG - fast 100 Mal höher als auf der Erde

5 Exakt 459° überall

6 Kein Problem

7 Keine  in Bodenhöhe, ABER Säurewolken bei 360 km/h

 

Venus sieht aus der Nähe fantastisch aus. Sie ist rosa und leuchtet und scheint ein toller Ort für einen Besuch, aber LASST EUCH NICHT TÄUSCHEN.

-          Wenn die superschnellen Säurewolken euch und eure             Rakete nicht auflösen, werdet ihr an der Oberfläche    vermutlich verbrennen, weil die Temperatur so heiß ist, dass Blei schmilzt.

-          Wenn euch die Landung gelingt... VERLASST DIE RAKETE NICHT. Der Luftdruck wird Wackelpeter aus euch machen.

 

Falls ihr einen Rundblick riskiert, seht ihr jede Menge Felsen und Krater in der Hitze glühen und der wolkige Himmel ist orangefarben. Es gibt zwei Vulkane namens Rhea und Theia, die riesiger sind als alles, was wir auf der Erde haben. Sie wirken zwar ziemlich friedlich , aber wir können nicht absolut sicher sein, dass sie nicht gelegentlich ausbrechen. Inzwischen habt ihr gemerkt, dass Venus ein ziemlich unangenehmer Ort ist - ihr könntet als aufgelöster verbrannter Wackelpudding enden, bedeckt mit geschmolzener Lava!

Vielleicht fragt ihr euch, warum die Venus so heiß ist – noch heißer als der Merkur, obwohl sie doppelt so weit von der Sonne entfernt ist. Das liegt an der Kohlendioxidatmosphäre. Sie lässt die ganze Sonnenhitze herein, aber nicht wieder hinaus.

Wenn wir auf der Erde vom „Treibhauseffekt“ sprechen, dann machen wir uns Sorgen wegen der wachsenden Menge Kohlendioxid in unserer Luft. Das wird von Autos und Fabriken ausgestoßen, von denen wir immer noch mehr bauen. Bäume und Pflanzen beseitigen zwar das Kohlendioxid, aber wir beseitigen auch sie. Falls der Kohlendioxid zu hoch wird, könnte es bei uns auch irgendwann so heiß wie auf der Venus werden!

Seltsame Tage

Etwas ist besonders merkwürdig auf der Venus: Sie benötigt 225 Erdentage um die Sonne zu umrunden und 243 Erdentagen Für eine Umdrehung um sich selbst. Der Venustag ist also länger als das Venusjahr! Verglichen mit den anderen Planeten dreht sie sich auch rückwärts.

 

Wir basteln ein Modell eines sich-rückwärts-drehenden Planeten

Besorgt euch eine Orange und steckt einen Bleistift oder etwas Ähnliches durch die Mitte. Wo der Stift hineingeht, ist der Nordpol, wo er herauskommt, der Südpol. Haltet den Stift senkrecht und beginnt euren Planeten von links nach rechts zu drehen. Damit habt ihr ein Modell davon, wie Merkur sich dreht. Lasst den Planeten sich weiterdrehen und neigt den Stift ein wenig. So funktioniert die Erdumdrehung. Lasst euren Planeten jetzt auf die gleiche Weise kreisen, kippt aber den Stift, bis er verkehrt herum steht. Genau so dreht sich Venus – verkehrt herum!

 

Die Venusbewohner

 

Hätte sich auf der Venus ein Lebewesen entwickelt, müsste es ganz klein und rund sein, damit es mit dem gewaltigen Luftdruck fertig wird - es könnte also etwa wie eine Schildkröte aussehen. Es würde nicht viel mehr sagen als „Autsch, aua, iiih“, da es ständig auf glühende Steine tritt.

Weil Venus ein so heißer, gefährlicher Planet ist, würde es versuchen, euch entweder einen Kühlschrank oder eine Lebensversicherung zu verkaufen.

 

Wie man auf der Venus Freunde gewinnt

Nehmt einen normalen Backofen und dreht ihn voll auf. Die Venusianer würden davor Schlange stehen – nur um sich abzukühlen! Wenn ihr ihnen ein Eis anbietet, werden sie euch warscheinlich zum Präsidenten machen!

 

Heute kommen Erde und Mond dazu!(10.3.2004)

 

Erde:

 

1 Fast ¾ des Planeten sind mit einer harmlosen, nicht zerfressenden Flüssigkeit bedeckt, der Rest ist meist sicher und fest

2 Mittel. Reicht aus, um jemanden festzuhalten, ohne ihn zu zerquetschen

3 Mittel. Stickstoff-Sauerstoff-Gemisch, kann Leben erhalten ohne gefährlich zu sein

4 Mittel. Reicht aus, damit man nicht explodiert, aber nicht so hoch, dass man implodiert

5 Mittel. Nicht so kalt, das Gas gefriert, und nicht so heiß, dass Metall schmilzt

6 Minimal, im Allgemeinen harmlos

7 Kaum vorhanden. 150 km/h - starke Winde sehr selten

 

Der Mond:

 

Er ist nur etwa 380.000 Kilometer von der Erde entfernt, also schauen wir doch mal eben vorbei.

 

 

1 Fest, aber staubig

2 Ziemlich schwach, etwa 1/6 von der auf der Erde

3 Keine

4 Keiner

5 Reicht von -173° nachts bis zu 127° am Tag

6 Vorsicht vor Weltraumstrahlung

7 Keiner

 

Auf dem Mond ist es beinahe so wie auf Merkur, obwohl es zum Glück nicht annähernd so heiß wird und die Strahlung nicht so ein Problem ist.

 

Mondtage und –nächte

Weil der Mond bei der Erde bleibt, während sie die Sonne umrundet, ist ein Mondjahr genauso lang wie ein Erdjahr. Wichtiger ist, dass der Mond seinerseits die Erde umrundet und dafür knapp einen Monat benötigt. Der Mond dreht sich auch um sich selbst und ratet mal, wie lange das dauert - knapp einen Monat! Das hat zur Folge, dass wir von der Erde aus stets dieselbe Seite des Mondes sehen! Die Rückseite konnten wir das erste Mal sehen, als wir Raketen hochgeschickt haben. Stellt euch vor, ihr sitzt auf einem Drehstuhl mitten im Zimmer und jemand namens Luna läuft um euch rum, aber stets mit de Gesicht zu euch. Wenn ihr herumschwenkt und sie anschaut, seht ihr natürlich immer ihr Gesicht. Luna verhält sich genau wie der Mond: Sie dreht sich jedes Mal, wenn sie euch einmal umrundet, einmal um sich selbst. Angenommen der Mond würde sich überhaupt nicht drehen, wenn er die Erde umrundet, dann wäre das genauso, als wenn Luna um euch herumliefe, aber stets in dieselbe Ecke des Zimmers schaute. Manchmal würdet ihr ihren Hinterkopf sehen, dann wieder ihr Gesicht.

 

 

Erdwärts schauen...

Wenn ihr auf dem Mond wärt und zur Erde hinschautet, würdet ihr sehen, dass sich die Erde stets genau am selben Platz am Himmel befindet und sich dreht – wenn ihr also zuerst Australien erblicktet, würdet ihr 12 Stunden später Europa sehen. Ihr würdet auch sehen, dass die Erdeverschiedene Phasen durchläuft, genauso wie der Mond: Manchmal sieht sie aus wir eine Sichel, dann wieder sieht man eine ganz runde Erde.

 

Mondzeit

Auf dem Mond geht die Sonne zwar auch auf und unter, aber ihr würdet sehen, dass ein Mondtag 30 Erdtage lang ist. Würdet ihr auf dem Mond leben und eure Uhr dabeihaben, würdet ihr feststellen, dass zwischen einer Mitternacht und der nächsten über 700 Stunden vergehen! Das heißt, ihr hättet dann Zeitangaben wie „20 nach 409“ oder „Viertel vor  604“ oder sogar „Es ist genau 135 Uhr.“. Hättet ihr eine Kuckucksuhr, würde sie wahrscheinlich explodieren!

 

Was man auf dem Mond tun kann

Nehmt Eimer und Schaufel mit, denn hier ist es sehr befriedigend, Sandburgen zu bauen, genauer gesagt: Mondstaubburgen. Weil der Mond keine Atmosphäre hat, kann es keinen Wind geben und eure Burgen würden ewig halten. Wenn ihr schon mal oben seid, haltet nach den Fußabdrücken der ersten Astronauten Ausschau, die 1969 auf dem Mond waren.

 

Die Mondwesen

Gäbe es Lebewesen auf dem Mond, wären sie noch größer als die Merkurianer. Sie hätten Pelzmäntel, um die Kälte abzuhalten und jede Menge arme mit Staubwedeln und Staubsaugern, weil ja alles so staubig ist. Da die Mondtage und –nächte so lang sind, hätten sie große Ringe unter den Augen, und zum Spaß würden sie auf Raumkängurus herumreiten, die Riesensprünge machen.

 

Damit euch nicht langweilig wird, kommt heute(18.4.2004) Mars dazu!

 

Mars:

 

1 Felsengebirge, tiefe Schluchten, riesige Vulkane

2 Schwach (weniger als die Hälfte der Erdschwerkraft)

3 Vorwiegend Kohlendioxid

4 Spärlich(weniger als 1 % des Erdluftdrucks)

5 Zwischen -130° und -30°, kann aber auch +17 Grad erreichen

6 Weltraumstrahlung kann gefährlich sein

7 Allgemein schwach, aber einige Staubstürme

 

Hier erwarten euch einige sehr kalte Nächte und niedriger Luftdruck, ansonsten aber ist der Mars kein gefährlicher Ort für einen Besuch-ganz sicher nicht schlimmer als der Mond, vorausgesetzt, ihr findet einen Landeplatz. Mars  wird der „rote Planet“ genannt, seid daher nicht allzu verwundert, wenn ihr die rote Felslandschaft erblickt. Es gibt einige gewaltige Vulkane, wie Olympos Mons, der dreimal größer als der Mount Everest auf der Erde ist. Zum Glück scheint keiner mehr auszubrechen.

 

Ski fahren auf dem Mars

JA! JA! JA! Der Mars muss das absolut beste Skigebiet sein. Da gibt’s Unmassen von großen eisigen Bergen und Kratern die man hinunterflitzen kann, und eure Urlaubsfotos werden total spektakulär, denn das Eis ist zum Teil gefrorenes Kohlendioxid – das Zeug, das Popgruppen für Nebeleffekte auf der Bühne verwenden. Wenn ihr abfahrt, schießt ein leuchtender Schwanz aus weißem Rauch unter euren Skiern hervor.

Jahre und Tage

Von all den vielen anderen Planeten gleichen die Marsjahre und –tage am meisten denen der Erde. Ein Marsjahr ist 687 Erdtage lang, also etwas weniger als zwei Erdjahre. Die Tage auf dem Mars haben 24 Stunden und 37 Minuten, sind also nur ein bisschen länger als die Erdtage. Ihr könntet also dort jeden Morgen 37 Minuten länger im Bett bleiben und nicht zu spät kommen.

 

Marsmonde

Die Erde hat nur einen natürlichen Satelliten, den Mond, aber der Mars hat zwei Monde namens Phobos und Deimos. Ihr braucht aber nicht neidisch zu sein. Unser Mond ist 3500 Kilometer groß und soll einer der größten und schönsten Monde im Sonnensystem sein. Der mickrige Phobos hat nur 27 Kilometer Durchmesser und wenn ihr das schon niedlich findet- Deimos ist bloß 15 Kilometer groß. Vom Mars aus würde Deimos etwa die Größe und Form einer Kartoffel am anderen Ende eines Fußballplatzes haben und genauso interessant sein.

 

Gibt es Leben auf dem Mars?

Jahrelang zerbrachen sich Wissenschaftler den Kopf über Leben auf dem Mars. Aber sie fanden keins. Ja, man hatte es praktisch aufgegeben, nach Leben auf dem Mars zu suchen, bis es eines Tages eine absolut RIESIGE Aufregung gab. Und was hatte man gefunden? Grüne Außerirdische, die mit Plasma- Kanonen rumballern? Sprechende Riesenweltraum- bäume? Intellegente Klonorganismen, die jedes Aussehen annehmen können? (Vorsicht- dieser Reiseführer könnte einer sein!)Nein, nicht ganz. Man untersuchte einen Meteoriten, der vor 13 000 Jahren in der Nähe des Südpols der Erde gelandet war, und stellte fest, dass er ursprünglich vom Mars kam. Im Meteoritengestein fand man einige winzige Abdrücke, die man für Fossilien hält- also für Abdrücke, die von Lebewesen  stammen. Diese „Marsianer“ starben vor Jahrmillionen. Es war wahrscheinlich ein einfache Pflanzenart, von der ein paar hundert nicht breiter als ein Haar waren. Dennoch waren alle begeistert, denn wenn Leben außerhalb der Erde existieren konnte, wer weiß- konnte es dann nicht überall in der Galaxie sein? Die Mondsonde Sojourner/Pathfinder machte 1997 darüber hinaus eine Wahnsinns- Entdeckung auf dem Mars: Es scheint, als ob es vor Milliarden Jahren riesige Überflutungen gegeben hat- eine Art Mars-Sintflut. Auch das könnte zu der Vermutung führen, dass es dort einmal Leben gegeben haben könnte...

 

Die Marsianer

Stellen wir uns vor, dem winzigen Ding, von dem die Fossilien stammen, wäre es gelungen, sich weiterzuentwickeln. Da der Mars ziemlich kalt ist, würde es unterirdisch leben, um sich arm zu halten. Es wäre eine Art Maulwurf mit Diamantzähnen zum Mampfen von Gestein. Wenn es an der Oberfläche auftaucht, bräuchte es große Augen um sehen zu können, da das Sonnenlicht nur halb so stark ist wie bei uns. Es hätte große, lange Füße, um ohne Skier die Eishänge runterzuzischen, und echt coole Marsianer könnten auf einem Fuß Snowbord fahren. Als Skifahren trügen sie natürlich viele grelle Farben und Bommelmützen.

 

Womit man Marsianer ärgern kann:

„Netter Planet- aber so läppische Monde.“

„Ist der Vulkan wirklich SICHER?“

„Wenn ihr ECHT Ski fahren wollt, müsst ihr schon zum Merkur.“

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