Dieses Referat wurde von Bianca H., Nicole S. und Kim R. verfasst. Es ist leider nicht ganz vollständig, aber ich denke, ihr könnt trotzdem etwas damit anfangen.

Einleitung

Schmetterlinge gehören zur Klasse der Insekten und sind eine der familien- und artenreichsten Tiergruppen der Welt. Sie verblüffen vor allem mit ihrer erstaunlichen Vielfalt in Größe, Form und Farbe. Ihr spielerisch graziöser Flug fasziniert viele Menschen, deshalb wurde die Welt der Schmetterlinge früher als andere Tierarten erforscht. Die Gruppe der Schmetterlinge unterteilt sich in Tag- und Nachtfalter. Bis heute sind rund 170.000 Arten bekannt.

 

 

1.     Fortpflanzung und Eiablage

1.1   Paarung

 

Eigentlich sind Schmetterlinge Einzelgänger, bilden sie jedoch Gruppen, sind dies oft nur Gemeinschaften von kurzer Dauer oder nur vorübergehend.

Das Männchen hat bei der Paarung die oft schwierige Aufgabe, dem Weibchen kilometerweit zu folgen. Erst wenn es das Weibchen gefunden hat, kommt es zur Paarung. Das Weibchen hat unterdessen nichts weiter zu tun, als dickleibig und bequem dazusitzen und aus den Duftdrüsen Lockstoffe zu verströmen. Auch Farben, Laute und Bewegungen sind für die Suche nach dem Weibchen ausschlaggebend.

Wenn das Männchen eine Partnerin gefunden hat, umwirbt es das Weibchen im Balzspiel mit seinen Duftstoffen. Das männliche Falterparfüm ist oft auch für Menschen wahrnehmbar. Es gibt Vanille-, Himbeer- und Bisamduftnoten.

Bei und nach der Paarung haben Schmetterlinge den Höhepunkt und somit auch das Ende ihres Lebens erreicht. Der männliche Falter stirbt bald danach, das Weibchen nachdem es die Eier abgelegt hat.

 

1.2   Eiablage

 

 Diese Eier sind mehr oder weniger kugelig und oft fein gemeißelt. Ihre Größe beträgt zwischen zwei zehntel und drei Millimeter. Je nach Größe des Eis schwankt die Zahl der abgelegten Eier zwischen fünfzig und mehreren Tausend. Das Weibchen befestigt die Eier mit einer Drüsenabsonderung an der Unterlage, die meist aus einem Blatt oder Ast besteht.

Ganz nach Art des Schmetterlings werden die Eier einzeln, in kleineren Gruppen oder in erstaunlich großen Gelegen abgelegt. In 10 bis 20 Tagen entwickelt sich im Ei eine Schmetterlingslarve: die so genannte Raupe. Durch die Eischale frisst sich die Raupe ins Freie. Dazu benötigt sie ihre schon voll ausgebildeten Kauwerkzeuge.

 

 

2. Die vollständige Verwandlung

2.1 Von der Raupe zur Puppe

 

Wie Fliegen und Fächerflügler vollziehen Schmetterlinge eine vollständige Metamorphose (Verwandlung). Die Haut der Raupe wird von dem elastischen Stoff Chitin gebildet, welches das Wachstum der Raupe behindert, da die Haut nicht mit wächst. Deshalb wird sie von Zeit zu Zeit durch eine neue ersetzt. Die meisten Raupen müssen ihre Haut fünf bis sechsmal wechseln.

Nachdem die Raupe der Pflanzenkost, die sie zu sich nimmt, genügend Eiweiß – und Fettstoffe entzogen hat, die sie während der späteren Verpuppung benötigt, verwandelt sie sich zu einem äußerlich kaum bewegten Ruhestadium, auch Puppe genannt. 

 

2.2 Die Entwicklung im Innern der Puppe

 

Je nach Temperatur und Tageslänge kann es zwischen einigen Wochen und Monaten dauern, bis die Entwicklung im Innern der Puppe vollständig abgeschlossen ist.

Die unbrauchbaren Organe der Raupe werden kurzerhand aufgelöst. Der Inhalt der Puppe verflüssigt sich also allmählich. Dann wird die Puppenhülle durchsichtig und man kann die Farben und Formen des neuen, farbenprächtigen Schmetterlings schon erahnen. Das Schlüpfen steht bevor.

 

2.3 Der Schmetterling schlüpft aus

 

Die durchsichtige Puppenhaut reißt an den vorgebildeten Nähten auf. Diese befinden sich am Kopf, am Rücken und an den Antennenscheiden. Durch das Einpumpen von Luft vergrößert der Schmetterling seinen Körper und sprengt den Chitinpanzer von innen heraus. Dann zieht er sich Stück für Stück heraus. Die noch feucht herabhängenden Flügel müssen in kürzester Zeit entfaltet sein. Der frisch geschlüpfte Schmetterling sucht sich dazu einen erhöhten Platz, an dem er mit Bewegungen des Hinterleibs Luft und Blut hineinpumpt. Schon bald glätten sich die schlaffen Hautsäckchen zu schnittigen Flügeln, die aber trotzdem noch einige Stunden trocknen müssen. Dann aber fliegt der Schmetterling los, als hätte er nie eine andere Art der Fortbewegung gekannt.

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